Vom Hormersdorfer "Pfüller Gut" zum Hartensteiner "Pfüller Teich"
Samstag, 26. Mai 2007, morgens um halb zehn finden sich so nach und nach alle Reiter, gestiefelt und gespornt auf dem Sittel´schen Hof (ehemals Pfüller Gut) ein.
Die zwei Stollberger Mädels Silvia und Sarah, Jasmin aus Gornsdorf, Heidi mit Christoph von Hormersdorf und natürlich unsere zwei Wenigkeiten Bernd und Gabi, (quasi die Veranstalter der ganzen Sache) machen sich nun erstmal auf den Weg zur Koppel, um die reitbaren Vierbeiner zu holen.
Sittel´s Junior, Rene´, ist leider durch einen Sportunfall, welcher einen dicken Fuß zur Folge hatte, verhindert und muss schweren Herzens auf den Ausflug zu Pferd verzichten.
Auch andere Stammreiter des Hofes waren dieses mal leider "beruflich" verhindert und konnten nicht teilnehmen.
Nachdem die Pferde ihre nötige Haferration gefressen hatten und geputzt, gesattelt und getrenst waren, machten wir uns also nun zu siebt auf den Weg.
Nicht zu vergessen unser Service-Begleit-Team Dirk und Niva 4x4, in dem alle nötigen Verpflegungsutensilien für Roß und Reiter verstaut waren, und um natürlich ein paar Schnappschüsse und Erinnerungsfotos von unterwegs zu schießen.
Zuerst ging es nach Dorfchemnitz, dort über die Bahnschienen und die große Straßenkreuzung. Nach einem herrlichen Galopp über abgemähte(!) Wiesen hatten wir uns alle erstmal eine kurze Pause und einen Schluck Wasser verdient. Denn bei herrlichstem Sonnenschein (und einer Temperatur von 30° C im Schatten), kamen nicht nur die Pferde ins Schwitzen. Gut erfrischt ging es nach Überquerung der Zwönitzer Straße auf dem Eisenweg zum Katzenstein.
Auf Höhe der Waldschänke überquerten wir die Bundesstraße 169, die Pferde führender Weise, vorsichtshalber zu Fuß, wegen erhöhten Verkehrsaufkommen. Gegenüber gut angekommen, erklommen wir wieder den Sattel, und auf ging es weiter durch Wald und Feld Richtung Beutha.
Dann nach Grüna zur Lücke, wo uns ein Stück der Strecke die Lößnitzer Straße entlang führte. Glücklicherweise kam fast überhaupt kein Auto und wir blieben dieses mal im Sattel.
Noch ein Stück durch den Hartensteiner Wald und wir waren nach knapp 20 km und ca. 2,5 Stunden am Rastplatz angelangt. Ein schönes Plätzchen am so genannten Pfüller Teich.
Die Pferde wurden abgetrenst, und konnten so besser grasen. Dirk teilte Getränke und Verpflegung für alle Zwei- und Vierbeiner aus, oder half beim Pferde halten aus (das der Eine oder die Andere auch mal notwendiger Weise in die" Büsche" verschwinden konnte).
So gestärkt und erholt konnten wir uns wieder auf den Heimweg machen.
Munter drauf los trabend, ausgelassen galoppierend oder ruhig im Schritt gehend, je nach Geländebeschaffenheit.
Ein paar Gewitterwolken zogen am Fichtelbergblick auf. Und ausgerechnet auf freiem Feld erwischte uns ein Regenschauer.
Um deshalb besser geschützt zu sein, wurde der Nachhause Weg von Dorfchemnitz aus etwas anders, Richtung Lohwald, gewählt.
Einen kurzen Zwischenfall gab es noch, als der ansonsten so mutige Ghigant die nasse Asphaltstraße als unbegehbar empfand und nicht darüber laufen wollte. Er lies sich dann aber, (allerdings sehr zum Ärger seines Reiters) brav weiter führen!
In Günsdorf ritten wir dann zum Christelgrund und weiter zum Huthübel am Ehrenmal vorbei. In etwas kürzerer Zeit als geplant, um ca. 15.45 Uhr sind wir wieder auf dem Hof eingetroffen.
Inzwischen waren aber die Regenwolken schon wieder der Sonne gewichen und die Kleidung längst getrocknet.
Nachdem die Pferde abgeduscht, versorgt und zufrieden auf Ihre Weide gebracht waren, wurden in gemütlicher Runde noch die Ereignisse des Rittes besprochen. Schön war, dass dabei schon die zahlreichen, frisch geschossenen Fotos am Leptop begutachtet werden konnten, und über manch gelungenen Schnappschuß auch ausgiebig geschmunzelt wurde.
Abschließend waren sich aber alle einig, dass dies wieder einmal ein gelungener und wunderschöner Pfingstritt war und so was öfters unternommen werden könnte. Es gibt ja außer Pfingsten auch andere Anlässe und Feiertage ...
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